SWR Kultur lesenswert - Literatur
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Für die Demokratie in die Schlacht ziehen: Paul Ingendaays „Entscheidung in Spanien“
Ein Krieg, dessen Geschichte von den Verlierern geschrieben wurde: Paul Ingendaay erzählt packend von der internationalen Bewegung zur Verteidigung de...
Affen als Herausforderung für die Literatur: Lara Rüters Essay „Affenliebe”
Eine Dichterin, die auf Affen schaut: Lara Rüter erzählt in „Affenliebe" von ihrer Zeit in einem Primatenforschungsinstitut und vom Ringen um eine gem...
Ein neuer Tech-Faschismus? „Der amerikanische Albtraum" von Klaus Brinkbäumer
Klaus Brinkbäumer hat sich einem ambitionierten Projekt hingegeben. Durch die Sprunghaftigkeit des US-Präsidenten wurde das Buch von Ereignissen überh...
Entdeckung im Exilarchiv: Iwan Heilbuts „Zugvögel“
Eine Entdeckung: Iwan Heilbuts Roman „Zugvögel“ ist ein bedeutendes Werk der Exilliteratur. Nun erscheint der Roman erstmals im deutschsprachigen Orig...
Eine aberwitzige Identitätssuche: Der neue Roman „Popóm“ von Johanna Sebauer
Die Superkraft der Literatur liegt in der Fiktion: Die Schriftstellerin Johanna Sebauer spielt in ihrem Roman „Popóm“ mit dem Unwahrscheinlichen, auf...
Angelika Klüssendorf: „Ich kann gar nicht aufhören zu erzählen, was mich alles tröstet"
Angelika Klüssendorfs neuer Roman „Trost“ ist ein Wimmelbild aus der Corona-Zeit. Die Pandemie wirkt dabei wie ein Verstärker gesellschaftlicher Konfl...
Spielarten der Liebe: Lily Kings „Herz König“
Lily Kings Roman „Herz König“ erzählt eine Dreiecksgeschichte und ist nicht frei von Klischees. Das berührende Ende entschädigt für manche Schwächen.
lesenswert Magazin mit neuen Büchern von Lily King und Angelika Klüssendorf, mit einem Blick auf den Buchmarkt und mit einer Wiederentdeckung nach mehr als 80 Jahren
Ein Buch über Trost in unruhigen Zeiten, eine Wiederentdeckung aus dem Exilarchiv und eine amüsante Doppelgängergeschichte
Das Chaos der Ordnung: „Spiel auf vielen Trommeln“ von Olga Tokarczuk
Zuweilen schlägt der Alltag ins Surreale um, das Banale ins Bedrohliche: Olga Tokarczuks Geschichten in „Spiel auf vielen Trommeln“ leben nicht zuletz...
Achtung, Achtsamkeit! Der neue Roman „Einatmen. Ausatmen.“ von Maxim Leo
Vor ihrer Berufung zur CEO muss die Managerin Marlene Buchholz noch zwangsweise einen Achtsamkeitskurs absolvieren. Die erlernte Empathie führt sie in...
Petr Hruška: Und ich sah mein Gesicht | Lesung und Diskussion
Inspiriert von Antonia Pigafettas Bericht über die Magellan-Expedition: Hruška hebt Zeit und Raum auf und schreibt Gedichte über die fragile Menschhei...
Marie Luise Kaschnitz: Gott und die Welt | Lesung und Diskussion
Marie Luise Kaschnitz führte ein Gespräch mit der Gegenwart. Ihr Stil ist bestechend klar, uneitel und präzise in den Beobachtungen.
Dana Grigorcea: Tanzende Frau, blauer Hahn | Lesung und Diskussion
Jahr für Jahr fährt Roxana mit dem Zug von Bukarest nach Bușteni, in eine Kleinstadt in den Karpaten. Dort verbringt Roxana ihre Sommerferien bei Groß...
Elfriede Jelinek: Unter Tieren | Lesung und Diskussion
Wenn Jelinek in ihrem Jelinek-Sound loslegt, weiß man sofort wieder, wofür er gebraucht wird. Er ist böse, provokativ, witzig und kalkuliert nervenauf...
Kicken mit Walblick: „Der Weltatlas der Fußball-Stadien“ von John Gillard
Ein Stadion ist mehr als ein Sportplatz mit Tribüne. „Der Weltatlas der Fußball-Stadien“ von John Gillard zeigt die großen Arenen – aber auch einige K...
Der Faschismus der anderen: Mark Terkessidis' „Gewalt am Denken“
Der Faschismusvorwurf wird oft sehr leichtfertig erhoben. In seinem Buch zeigt Mark Terkessidis, warum das ein Problem der aktuellen Debatte ist.
Blick in menschliche Abgründe: „Prager Verbrechen“ von Egon Erwin Kisch
Zum Mythos des „rasenden Reporters“ gehört, dass es Egon Erwin Kisch mit der Wahrheit nicht allzu genau nimmt. Seine Kriminalreportagen sind aber beei...
Lesen als Existenzform: „Eine Seite noch“ von Meike Winnemuth
„Eine Seite noch“ – und am Ende sind es tausende: Meike Winnemuth erzählt in ihrem neuen Buch unterhaltsam vom Abenteuer des Lesens.
SWR Bestenliste Juli/August 2026
Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage der ästhetischen Aktualität. Warum wirkt eine Prosa, die vor 60 Jahre verfasst wurde, zeitgemäßer als ei...
Ingeborg-Bachmann-Preis 2026 - Sondersendung aus Klagenfurt zu den 50. Tagen der deutschsprachigen Literatur
Wer sind die Literaturstars von morgen? Der Ingeborg-Bachmann-Preis 2026: 14 Autoren und Autorinnen lesen in Klagenfurt. Jurydebatten, neue Stimmen un...
An Kipp-Punkten des Lebens: Julia Wolfs Erzählband „Du, hier“
In „Du, hier“ erzählt Julia Wolf von Frauen um die Vierzig, die in Krisen geraten sind. Wendepunkte werden für sie zum Anlass, vertraute Lebenswege pr...
Der Satz "Das können wir uns nicht leisten" steht für Miriam Davoudvandis frühe soziale Ausgrenzungserfahrungen
Miriam Davoudvandi beschreibt in ihrem autobiografisch inspirierten Buch "Das können wir uns nicht leisten", die Folgen von Geldmangel auf viele Aspek...
„Zwei Menschen sind in mir“ – die Bachmann-Biografie zum 100. Geburtstag
Am 25. Juni 1926 wurde Ingeborg Bachmann geboren. Zum 100. Geburtstag legt Andrea Stoll eine klug komponierte Biografie auf aktuellem Forschungsstand...
„Als Kind ist man immer ein Dichter“ - Erzählungen von Stig Dagerman
Der schwedische Autor Stig Dagerman erzählt in seinen Geschichten „Unser nächtlicher Badeort“ von Verlust und Schrecken, Ängsten und der Vergänglichke...
Carsten Gansels überfälliges Kompendium zur DDR-Literatur
Die Literatur der DDR wurde nach 1990 abgewertet, verurteilt und vergessen. Carsten Gansel beschreibt in „Ausradiert?“, die Gründe und liefert eine ko...
Sprich, Apfelbaum, sprich: „Nelka“ von Svenja Leiber
Ohne Millionen Zwangsarbeiter wäre die deutsche Landwirtschaft im Zweiten Weltkrieg kollabiert. Svenja Leibers „Nelka“ erzählt von einer verschleppten...
Mit neuen Büchern von Madeline Cash und Inga Machel, einer Reportage vom Comicsalon Erlangen und mehr
22 Liebeserklärungen an die Damentoilette, neue Bücher von Madeline Cash und Inga Machel, eine Reportage vom Comicsalon Erlangen und ein Blick in die...
Domino-Drama auf Curaçao: „Doppeltes Spiel“ von Frank Martinus Arion
Vier Männer treffen sich zu einem Dominomatch, das sich gewaschen hat. Frank Martinus Arions Roman „Doppeltes Spiel“ ist ein Karibik-Klassiker.
Daiquiris und Geheimagenten: „Unser Mann in Havanna“ von Graham Greene
Graham Greenes 1958 erschienener Roman „Unser Mann in Havanna“ ist eine glänzende Satire. Im Mittelpunkt: Ein Staubsaugervertreter auf Abwegen.
„Comic kann Türen öffnen“ – Barbara Yelin ist Deutschlands erste Comicprofessorin
Barbara Yelin ist für ihre Comics wie „Irmina“ oder „Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung“ vielfach ausgezeichnet worden. Ab dem 1. Juli übernimmt si...
22 Liebeserklärungen an die Damentoilette
Denis Scheck löst mit einer Kritik in der ARD-Sendung „Druckfrisch“ eine Debatte über Sexismus und Literaturkritik aus. Der Sammelband „Die Damentoile...
Ein Comic über Autismus und Freundschaft: Wiebke Bolduans „Planet Elmar“
Elmar zieht sich auf einer einsamen Insel zurück. Nach der Autismus-Diagnose gerät sein Leben aus dem Gleichgewicht. Ein Comic über Identität, Freunds...
Verfall der amerikanischen Kleinstadtfamilie: Madeline Cash und ihr satirisches Romandebüt „Verlorene Schäfchen“
Madeline Cash hat einen vielbeachteten Roman über den amerikanischen Gegenwartsverfall geschrieben. Doch in „Verlorene Schäfchen“ bleibt über der über...
Hochstapler in Nizza: Walter Serners „Die Tigerin“
Ist das Liebe oder Ringkampf? In Walter Serners Roman „Die Tigerin“ zieht ein Ganovenpaar tricksend und trinkend durch Paris und Nizza.
Prost nach der Sperrstunde: Flann O' Briens „Durst“
Ob Whisky oder Stout, in der irischen Literatur wird ziemlich viel getrunken. Und wie man einen Polizisten dazu bringt, dabei die Sperrstunde zu missa...
Eine zweite Chance? Eva Pramschüfers Debütroman „Weißer Sommer“
Sommer in Südfrankreich, eine Liebe in der Krise: Eva Pramschüfers Debütroman „Weißer Sommer“ erzählt melancholisch von der Frage nach einer zweiten C...
Gewalt auf drei Kontinenten
Ein Blick auf die da unten: Inga Machel schaut in ihrem zweiten Roman „Harte Strandparty“ auf strukturelle Ungerechtigkeit und deren Opfer.
Erinnerung an die kommunistische Diktatur Rumäniens
Immer wieder beschäftigt sich Florescu in seinen Romanen mit der wechselvollen Geschichte Rumäniens. Der Ich-Erzähler Matei ist geprägt von der seelis...
Opferkultur und die Dramatisierung von Verletzlichkeit: Maria-Sibylla Lotters Sachbuch „Opfer“ | Buchkritik
Digitale Gewalt, Mikroaggressionen, Retraumatisierung, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit - all diese Phänomene bringen Betroffene hervor. Die Folg...
Tänzer im Krisenmodus
Ewald Arenz ist Bestsellerautor mit einer großen Fangemeinde. Sein neuer Roman „Fünf, sechs, sieben, acht“ ist allerdings auf mehreren Ebenen missglüc...